Der Mai war der Monat der Motorradsicherheit. Und wir verstehen es – Motorräder sind gefährlich, seid vorsichtig da draußen, blablabla.
Ihr habt es schon eine Million Mal gehört (und wenn ihr ein erfahrener Fahrer seid, habt ihr es schon eine Billion Mal gehört). Aber vielleicht hattet ihr nie die Gelegenheit, tief in die Details einzutauchen, warum Motorräder gefährlich sind.
Zunächst einmal war die Wahrscheinlichkeit, dass Motorradfahrer 2019 bei einem Kraftfahrzeugunfall ums Leben kamen, etwa 29-mal höher als bei Insassen von Personenkraftwagen und die Wahrscheinlichkeit, verletzt zu werden, 4-mal höher, so die National Highway Traffic Safety Administration.
Auch wenn ihr zweimal durch die Hochschulstatistik gefallen seid (wie einige von uns), sollte diese Zahl erstaunlich sein. Ja, die Motorradsicherheit ist wichtig, weil Motorräder gefährlich sind. Wirklich, wirklich gefährlich.
Aber kehrt das Blatt!
Hier sind fünf unglaublich einfache Wege, um euer Unfall- und Verletzungsrisiko massiv zu reduzieren. Schaut sie euch unten an.
1. Tragt einen (Integral-)Helm!
Die Tatsache, dass wir Helmgesetze brauchen, ist verblüffend.
Wenn es nur eine Sache gibt, die ihr tun könnt, um euer Risiko einer schweren Verletzung oder Schlimmerem zu verringern, dann ist es das Tragen eines DOT-konformen Helms. Wir werden nicht erklären, wie Helme funktionieren oder warum ihr einen tragen solltet (wir haben dies in anderen Beiträgen behandelt), tragt einfach einen Helm!
Und wenn ihr einen Helm tragt, macht ihn zu einem Integralhelm. Warum? Halb- oder „Shortie“-Helme sind so gut wie nutzlos, da sie sich bei einem Unfall bewegen oder abfallen können. Dreiviertelhelme sind besser, lassen aber immer noch euer zartes, schönes Gesicht für leicht vermeidbare Traumata offen. Ein Modular- oder „Klapphelm“ ist noch besser, besonders wenn ihr ein Qualitätsprodukt mit Stahlverriegelung kauft, aber nichts übertrifft den Schutz eines modernen Snell-, DOT- oder ECE-zugelassenen Integralhelms. Als Bonus wird der Windgeräusch in einem Integralhelm stark reduziert.
Ein Helm ist der einzige Gegenstand der Motorradausrüstung, der wissenschaftlich eindeutig nachweislich Todesfälle reduziert, daher ist es definitiv ein guter Ausgangspunkt.
2. Trinkt nicht und fahrt nicht
Klar, oder? Es ist so offensichtlich... und doch waren irgendwie, nach Jahrzehnten von PSAs und MADD-Werbespots und ständigen Erinnerungen überall, wo man hinschaut, 29 % der Motorradfahrer, die 2019 getötet wurden, betrunken.
Alkohol kann euer Urteilsvermögen, eure Koordination und euer Gleichgewicht negativ beeinflussen, was es schwieriger macht, Gänge zu schalten und wachsam zu bleiben. Und es dauert nicht lange. Eine Beeinträchtigung kann bereits mit nur einem Getränk beginnen.
Riskiert es nicht.
3. Gehörschutz für die Straße
Unser Gehör kann auf der Straße stark beansprucht werden. Eine OSHA-Studie ergab, dass das Motorradfahren mit mindestens 40 mph mit offenem Helm einen konstanten Lärmpegel von bis zu 90 dB erzeugen kann, was dem eines Laubbläsers entspricht. Bei 65 mph kann der Schall 100 dB überschreiten, so dass es nur wenige Minuten sicher ist, ohne Schutz zu fahren.
Gehörschutz hilft Ihnen, sicherer zu fahren, da er Ablenkungen reduziert und Sie gleichzeitig wachsam und auf das einstellt, was Sie hören müssen, wie den Verkehr oder Funkkommunikation im Helm.
Auch wenn wir nicht die führenden High-Fidelity-Ohrstöpsel für Motorradfahrer verkaufen würden, würden wir Ihnen trotzdem raten, sie beim Fahren zu tragen. Gehörschutz schützt nicht nur vor lärmbedingtem Hörverlust, die richtigen Motorrad-Ohrstöpsel verbessern sogar Ihr Fahrerlebnis.
Sie benötigen vielleicht nur Ihren Helm und Handschuhe, wenn Sie fahren, aber Sie müssen immer Ihr Gehör schützen. Verwenden Sie Gehörschutz beim Fahren.
4. Alleine? Geht gar nicht!
Sicher, das Bild eines Motorradfahrers ist der coole, lederbekleidete einsame Wolf, aber jeder Wolf wird Ihnen sagen, dass es sicherer ist, mit dem Rudel zu jagen.
Motorräder sind keine zweirädrigen Autos, was bedeutet, dass selbst kleinere Probleme in Sekundenschnelle ernst werden können. Ein platter Reifen am Auto? Man montiert einfach den Ersatzreifen oder fährt sogar langsam auf dem Platten ein Stück weit zur Werkstatt. Auf einem Motorrad? Nun, wenn Sie nicht gestürzt sind (was oft passiert, besonders bei Vorderreifenplatten), kommen Sie immer noch nicht weiter. Was, wenn Sie außerhalb der Mobilfunkreichweite sind?
Einen Fahrbegleiter (mit Soziussitz) zu haben, kann den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen.
5. Dein Verhalten
Nicht jeder kann – oder sollte – Motorrad fahren, entweder weil er nicht die Fähigkeiten besitzt, um sicher zu fahren, eine körperliche Verfassung hat, die ihn am sicheren Fahren hindert, oder nicht in der Lage ist, richtig zu urteilen. Sicheres Fahren erfordert Selbstwahrnehmung und Vorbereitung, etwas, das „Squids“ (unerfahrene Fahrer) einfach nicht tun.
Die richtige Fahrereinstellung bedeutet, dass man die Risiken berücksichtigt, weiß, wann und wo man seine Grenzen auf der Straße ausreizen kann (und wann nicht), und seine Verantwortung gegenüber Freunden, Familie und der Gemeinschaft anerkennt.
Werde ein lebenslanger Lerner, ein Schüler des Motorradfahrens.
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Da habt ihr es: fünf Wege, um in diesem Frühling sicherer zu sein. Lasst uns wissen, wenn ihr einfache Sicherheitstipps habt – wir freuen uns immer, von unseren Kunden und Lesern zu hören!




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